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Sie dazu, Sie, der Sie bei Ihren Proceſſen ſo oft mit Anwälten zu thun gehabt haben!— Ach, mein Gott! entgegnete der Ritter achſelzu⸗ ckend, unglücklicherweiſe iſt dieſe Ehe gültig, ſehr gültig!— Und ein Geiſtlicher iſt ſchamlos ge⸗ nug geweſen, eine ſolche Schändlichkeit im Na⸗ men der Religion einzuſegnen! rief Frau von Morſenne aus. Dann fügte ſie mit einer Art von Entſetzen hinzu: Aber, mein Gott, Ritter, wohin ſind wir gekommen, wohin werden wir kommen?— Ach! theure Fürſtin, entgegnete Herr von Saint⸗Merty nicht weniger niederge⸗ ſchlagen, ich weiß in der That nicht zu ſagen, wohin es noch führen wird; augenſcheinlich aber gehen wir dem Abgrund„.. dem Chaos entge⸗ gen! Alle dieſe Abſcheulichkeiten, welche ſeit der Revolution von 89 Schlag auf Schlag einander folgen, ſind ebenſoviele unheilkündende Vorzei⸗ chen. Bedenken Sie nur, fiel nicht noch dieſen Sommer ein anderes abſcheuliches Aergerniß vor? Hat ſich nicht die unglückſelige kleine Gräfin Surval zuletzt noch entführen läſſen(und ich frage weshalb? da Surval die Sache ſchon ſeit Jahren als Mann von Lebensart anſah), hat ſie ſich nicht zuletzt noch entführen laſſen, und durch wen? durch einen Künſtler!.. einen Herrn, welcher Bilder zu ſeinem Lebensunterhalt malt!— Und doch weiß Gott, die


