Teil eines Werkes 
177. Theil, Der ewige Jude : 6. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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St. Dizier dagegen war reſtaurirt worden; die weißen Mauern glaͤnzten, als waͤren ſie von pari⸗ ſchem Marmor, und ſein zierliches verjuͤngtes Aus⸗ ſehen ſtach ſeltſam von dem duͤſtern Gebaͤude ab, das man am Ende eines großen gruͤnen Platzes erblickte, auf welchem hier und da Gruppen rieſen⸗ großer Baͤume ſtanden.

Das Nachfolgende geſchah an dem Tage nach der Ankunft Dagoberts mit den Toͤchtern des Ge⸗ nerals Simon in der Straße Briſe⸗Miche.

Es hatte auf der benachbarten Kirche acht Uhr geſchlagen; die Winterſonne ging ſchoͤn und glaͤn⸗ zend an dem reinen blauen Himmel hinter den großen blätterloſen Baͤumen auf, die im Sommer eine gruͤne Kuppel uͤber dem kleinen Pavillon à la Ludwig MV. bildeten.

Die Thuͤre des Vorſaales wurde geoͤffnet und die Sonnenſtrahlen beſchienen ein reizendes Ge⸗ ſchoͤpf oder vielmehr zwei reizende Geſchoͤpfe, denn wenn auch das eine nur auf einer beſcheidenen Stufe der Schoͤpfung ſtand, ſo war es doch von einer im Vergleich ausgezeichneten Schoͤnheit.

Mit andern Worten es erſchien ein Mädchen und ein allerliebſtes engliſches Huͤndchen von der

King's Charles genannten Race unter der Halle der Rotunda.

Das Maädchen hieß Georgette, das Huͤnd⸗ chen Lutine.