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mude war und ich nach einem Angriffe den blutigen Säͤbel an der Mahne meines Pferdes abwiſchte, immer wieder bei mir ſagte: da habe ich getoͤdtet, getoͤdtet. getödtet— warum?“
Der Miſſionair und der Schmied ſahen ein⸗ ander an, als ſie den Soldaten ſo von der Ver⸗ gangenheit ſprechen hoͤrten.
„Ach!“ ſagte Gabriel zu ihm,„alle edle Herzen fuͤhlen, was Sie in jenen feierlichen Stunden fuh⸗ len, in denen die Ruhmestrunkenheit verraucht und der Menſch allein iſt mit den guten Trieben, die Gott in ſein Herz gelegt hat.“
„Und das beweiſt Dir, mein braver Sohn, daß Du beſſer biſt als ich, denn dieſe guten Triebe, wie Du Dich ausdruͤckſt, haben Dich nie verlaſſen.. Aber ſag' an, wie biſt Du den Klauen der verfluch⸗ ten Wilden entgangen, die Dich ſchon gekreuziget hatten?“
Vei dieſer Frage Dagoberts zuckte Gabriel zu⸗ ſammen und erröthete ſo ſichtbar, daß der Soldat zu ihm ſagte:
„Wenn Du auf meine Frage nicht antworten darfſt oder kannſt, ſo benke, ich hätte nichts geſagt.“
„Ich habe Ihnen und meinem Bruder nichts zu verheimlichen,“ antwortete der Miſſionair mit bewegter Stimme.„Aber es wird mir ſchwer wer⸗ den, Ihnen das begreiflich zu machen, was ich ſelbſt nicht begreife.“
„Wie ſo?“ fragte Agricol verwundert.
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