Teil eines Werkes 
177. Theil, Der ewige Jude : 6. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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Davon, mein Sohn, verſtehe ich nichts und ich will mit Dir nicht daruͤber ſtreiten.. Ich behaupte nur, daß mein altes Kreuz auf Deinem Rocke eben

ſo gut angebracht wäre wie auf meiner Uniform. Ein ſolcher Lohn iſt nie fuͤr ſo demuͤthige

Prieſter wie Gabriel, ſagte der Schmied;und

wenn Du wuͤßteſt, Vater, welche Tugend und wel⸗ chen Muth diejenigen beſitzen, welche die Prieſter⸗ partei unverſchuldeterweiſe die niedrige Gei ſt⸗ lichkeit nennt, welche unbekannte Verdienſte, welche Hingebung, von der Niemand etwas erfährt, die unbeachteten wuͤrdigen Landgeiſtlichen haben, die von ihren Biſchoͤfen ſo unmenſchlich behandelt und unter ſo hartem Joche gehalten werden! Dieſe armen Prieſter ſind wie wir Arbeiter, deren Be⸗ freiung alle edlen Herzen ebenfalls verlangen muͤſſen, Soͤhne des Volkes wie wir, nuͤtzlich wie wir, und es muß ihnen Gerechtigkeit werden wie uns, nicht wahr, Gabriel? Du wirſt mir nicht widerſprechen, guter Bruder, denn Dein Ehrgeiz, ſagteſt Du mir, ginge dahin, eine kleine Landpfarre zu erhalten, weil Du wuͤßteſt, wie viel Gutes da gewirkt werden kann.

Mein Wunſch ich noch immer derſelbe, ſprach Gabriel traurig,aber keider.. und als haͤtte er einem u ngenehmen Gedanken entgehen und dem Geſpraͤche eine andere Wendung geben wollen, ſprach er zu Dagobert gewendet:glauben Sie mir und ſetzen Sie Ihren Muth nicht herab, indem Sie