8.
daß ich Dich muͤde mache... Du putzeſt Dich, Junge, nicht wahr? Wie wird man uns anſehen! Wenn man Deinen ſchwarzen Schnurbart und meinen grauen ſieht, ſagt gewiß gleich Jeder, ich wette darauf: Vater und Sohn! Wir wollen gleich uͤberlegen, wie wir heute unſern Tag zubringen; zuerſt ſchreibſt Du an den Vater des Marſchalls Simon, daß ſeine Enkelinnen angekommen und daß er ſchnell nach Paris zuruckkehren muͤſſe, denn es handelt ſich um Dinge, die fuͤr die Maͤdchen ſehr wichtig ſind; waͤhrend Du ſchreibſt, gehe ich hinunter und ſage meiner Frau und den lieben Kindern guten Morgen; dann eſſen wir ein paar Biſſen mit einander; Deine Mutter geht in die Meſſe, denn ich ſehe, daß ſie noch immer darauf haͤlt, die brave Frau, meinetwegen, wenn es ihr Spaß macht; unterdeſſen machen wir einen Gang mit einander..“
„Lieber Vater,“ antwortete Agricol verlegen, „dieſen Vormittag werde ich nicht mit Dir gehen koͤnnen..“
„Du wirſt nicht können? Es iſt ja Sonntag.“
„Das wohl, Vater,“ entgegnete Agricol zo⸗ gernd,„aber ich habe verſprochen, dieſen Morgen in die Werkſtatt zu kommen, um eine dringende Arbeit zu beendigen.. Wenn ich nicht kaͤme, wuͤrde ich Herrn Hardy in Schaden bringen.. Ich werde aber bald frei ſein.“


