Schuld, daß ſie ſich unter den Papieren einer ge⸗ heimen Geſellſchaft gefunden haben?“ und er warf den Brief veraͤchtlich auf den Tiſch.
„Lies nur weiter,“ ſagte Hoöckchen zu ihm,„lies nur weiter.“
„Wenn Du es wuͤnſcheſt, gern.“
Und Agricol las:
„Es iſt ein Haftbefehl gegen Agricol Baudoin „erlaſſen worden.— Ohne Zweifel wird fruͤher „oder ſpäter ſeine Unſchuld an den Tag kommen, „er wuͤrde aber doch wohl thun, wenn er ſich ſo „bald als möglich der Verfolgung zu entziehen „ſuchte, um einer vorlaͤufigen Haft von zwei oder „drei Monaten zu entgehen, welche ein ſchrecklicher „Schlag fuͤr ſeine Mutter ſein wuͤrde, deren ein⸗ „zige Stuͤtze er iſt.
„Ein aufrichtiger Freund, der aber unbe— „kannt bleiben muß.“*
Nach einer Pauſe zuckte der Schmied die Achſeln, ſein Geſicht wurde wieder heiter und er ſagte laͤchelnd zu der Naͤherin:
„Beruhige Dich, gutes Hockchen.. Derjenige, welcher ſich dieſen ſchlechten Spaß erlaubte, hat ſich in den Monaten verſehen; es iſt ein April⸗
ſpaß
„Agricol, um des Himmels willen,“ fagte die Naͤherin mit flehentlicher Stimme,„nimm es nicht ſo leicht. Glaube meiner Ahnung, höre auf dieſe— Warnung..—


