Der hoͤfliche Mann welcher bei Dagoberts Frau nach Hoͤckchen gefragt hatte, begab ſich aus dieſem Hauſe an das Ende der Straße Briſe-Miche und trat an einen Fiacre, der auf dem kleinen Kloſter⸗ platze St. Merry hielt.
In dieſem Fiacre ſaß, in einen Mantel gehuͤllt, Rodin.
„Nun?“ fragte er.
„Die beiden Mädchen und der Mann mit dem grauen Schnurbarte ſind bei der Franzisca Baudoin angekommen,“ antwortete der Andere;„ehe ich an der Thuͤre anklopfte, konnte ich einige Augenblicke horchen. Die Maͤdchen werden dieſe Nacht in der Stube der Franzisca Baudoin ſchlafen, der Alte mit dem grauen Schnurbarte in dem Stuͤbchen des Schmiedegeſellen.“
„Sehr gut,“ ſagte Rodin.
„Ich wagte nicht darauf zu dringen,“ fuhr der hoͤfliche Mann fort,„noch heute Abend die bucke⸗ lige Naͤherin wegen der Larm⸗Koͤnigin zu fragenz ich werde morgen wieder hingehen, um zu ſehen, welchen Eindruck der Brief macht, den ſie heute uͤber den jungen Schmied durch die Poſt bekommen haben muß.“
„Das verſaͤume nicht; jetzt geh zu dem Beicht⸗ vater der Franzisca Baudoin, ob es gleich ſchon ſpaͤt iſt; ſage ihm, daß ich ihn in der Straße Mi⸗ lieu des Urſins erwarte, wohin er ſogleich kommen moͤge, ohne eine Minute zu verlieren.. Du be⸗


