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„Und wann?“
„Er kann jeden Augenblick kommen, morgen, vielleicht heute noch..“
„Heute!“
„Nun ja, Mutter, da ich Dir es doch einmal ſagen muß, er kommt, er iſt ſchon da.“
Er iſt, er ſt dä?“
Und Franzisca ſtammelte, konnte nicht weiter ſprechen.
„Unten iſt er; er bat, ehe er heraufging, den Färber, mir es zu melden, damit ich Dich vorbe⸗ reite, denn der brave Vater fuͤrchtet, eine ploͤtzliche Ueberraſchung koͤnnte Dir nachtheilig ſein..“
„Ach, mein Gott!“
„Und jetzt,“ rief der Schmied, der ſeine unſäg⸗ liche Freude nicht mehr zu maͤßigen vermochte, „jetzt iſt er da.. und wartet. Ach, Mutter,.. ich weiß ſeit zehn Minuten nicht, was ich anfangen ſoll; das Herz klopft mir, als wollte es die Bruſt zerſchlagen.“
Er ſtuͤrzte nach der Thuͤre zu und oͤffnete.
Dagobert, der Roſa und Bianca an der Hand hielt, erſchien auf der Schwelle.
Statt in die Arme ihres Mannes zu ſinken, fiel Franzisca auf ihre Knie nieder und betete.
Sie erhob ihre Seele zu Gott und dankte ihm inbruͤnſtig dafüuͤr, daß er ihre Wuͤnſche erfuͤllt, ihr
Gebet erhoͤrt und ihre Opfergaben ſo 2 ten
habe.


