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ſen fuͤr den, welchen ſie ſo zärtlich liebten, lag et⸗ was wahrhaft Ruͤhrendes.
„Willſt Du nicht mit mir eſſen?“ fragte Agri⸗ col das Hoͤckchen.
„Ich danke, Agricol,“ antwortete die Naͤherin mit niedergeſchlagenen Augen;„ich habe eben ge⸗ geſſen.“
„Ich ſagte es auch nur der Form wegen, denn Du haſt Deinen Kopf für Dich und wuͤrdeſt um keinen Preis mit uns eſſen,— gerade wie meine Mutter, die auch lieber allein ißt,— damit ſie entbehren kann, ohne daß ich es weiß.“
„Mein Gott, nein, lieber Sohn.. Es iſt blos meiner Geſundheit zutraͤglicher, zeitig zu eſſen. Schmeckt es Dir?“
„Ob es ſchmeckt? Koſtbar! Stockfiſch mit Ruͤ⸗ ben! Stockfiſch iſt mein Leibeſſen. Ich haͤtte Fi⸗ ſcher in Neufundland werden ſollen.“
Der gute Burſch fand dies fade Gericht, das ſogar waͤhrend ſeiner Erzaͤhlung etwas angebrannt war, nach ſo ſchwerer Tagesarbeit ſehr wenig nah⸗ rend, aber er wußte, daß er ſeine Mutter gluͤcklich machte, wenn er Faſtenſpeiſen genieße, ohne ſich ſehr daruͤber zu beklagen, und ſo ſtellte er ſich denn, als verzehre er den Fiſch mit wahrer Wolluſt. Des⸗ halb ſetzte denn auch die gute Frau erfreut hinzu:
„Man ſieht Dir's an, daß Du Dir eine Guͤte
thuſt, lieber Sohn; ich werde Dir deshalb naͤchſten
Freitag und Sonnabend daſſelbe Gericht vorſetzen.“
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