Teil eines Werkes 
176. Theil, Der ewige Jude : 5. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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kuͤmmere mich auch nicht darum.. Ich forderte den Vater Loriot, der geſchwaͤtzig iſt wie eine El⸗ ſter, auf, nur wieder an ſeine Kuͤpe zu gehen, da es ihm eben ſo gleichguͤltig ſein koͤnne als mir, beobachtet zu werden.“

Während dieſer Worte legte Agricol das lederne Beutelchen, das ſeinen Wochenlohn enthielt, in den Schubkaſten im Schranke.

In dem Augenblicke, als Franzisca ihre Pfanne auf eine Tiſchecke ſtellte, goß Hoͤckchen, die ſich aus ihrem traͤumeriſchen Sinnen aufgerafft hatte, Waſ⸗ ſer in ein Waſchbecken und brachte es dem jungen Schmied, indem ſie mit weicher ſchuͤchterner Stimme zu ihm ſagte:

„Agricol, fuͤr Deine Haͤnde.“

„Ich danke, liebes Hoͤckchen. Du biſt ſehr freundlich.“ Dann ſetzte er mit der natuͤrlichſten Stimme und Bewegung hinzu:„nimm meine ſchoͤne Blume fuͤr Deine Muͤhe..“

„Du giebſt ſie mir!“ rief die Näherin mit ver⸗ ändertem Tone aus, waͤhrend ſich ihr bleiches, in⸗ tereſſantes Geſicht mit einer lebhaften Roͤthe färbte;

—„Du giebſt ſie mir— dieſe praͤchtige Blume, welche Dir die ſchoͤne, reiche, grazioͤſe Dame gege⸗ ben hat!“— Und das arme Hoͤckchen wiederholte nochmals mit zunehmender Verwunderung:„Du giebſt ſie mir?“

„Was ſoll ich damit anfangen? Soll ich ſie

auf dem Herzen tragen? Soll ich ſie in eine Bu⸗