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ſchoͤn!“ ſagte Franzisca, indem ſie vor Bewunde⸗ rung die Hände faltete;„wo haſt Du die Blume gefunden?“
„Gefunden, Mutter?“ wiederholte Agricol la⸗ chend.„Glaubſt Du denn, ſo'was finde man von dem Thore bis in die Straße Briſe⸗Miche?“
„Woher haſt Du ſie ſonſt?“ fragte Höckchen, welche eben ſo neugierig war wie die Mutter Agri⸗ cols.
„Ah!.. Das moͤchtet Ihr wiſſen? Nun, ich will es Euch ſagen und es wird Dir auch erklären, Muͤtterchen, warum ich ſo ſpaͤt komme, denn es hat mich noch etwas aufgehalten.. Es iſt heute ein Abenteuer⸗Abend. Ich ſchritt alſo derb zu auf dem Heimwege und war ſchon an der Ecke der Babylons⸗Straße, als ich klaͤglich bellen hoͤrte.. Es war noch nicht ganz finſter, ich ſah mich um; es war das huͤbſcheſte Hundchen, das man ſehen kann, ſo groß wie meine Fauſt, ſchwarz und roth und mit Haaren und Ohren, die bis auf die Pfotchen herunterhingen.“
„Das Huͤndchen hatte ſich gewiß verlaufen,“ fiel die Mutter ein.
„Richtig.. Ich nahm das arme kleine Thier, das mir die Haͤnde leckte.. Um den Hals hatte es ein breites rothes Atlasband mit einer dicken Schleife. Dadurch erfuhr ich aber den Namen ſeines Herrn nicht. Ich ſah unter das Band und bemerkte da ein kleines Halsband aus goldenen


