Teil eines Werkes 
175. Theil, Der ewige Jude : 4. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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Stunden in jenem Zimmer zugebracht hatte, kam er in das Wohnzimmer des Verwalters zuruͤck, das an eine lange Galerie ſtieß. Als er eintrat, fand er Niemand darin. Er hatte uhter dem Arme ein Kaͤſtchen von Roſenholz mit ſilbernem Schloß, das mit der Laͤnge der Zeit ſchwarz geworden war. Sein halb zugeknoͤpfter Rock ließ den obern Theil eines großen Portefeuille von rothem Marokin ſehen, das er in die Seitentaſche geſteckt hatte.

Haͤtte das kalte leichenartige Geſicht des Secre⸗ tairs des Abbé von Aigrigny die Freude anders als durch ein ironiſches Lächeln ausdruͤcken konnen, ſo wuͤrde es jetzt von Entzucken geſtrahlt haben, denn er ſchwelgte in den angenehmſten Gedanken. Nachdem er das Kaͤſtchen auf einen Tiſch ge⸗

ſtellt hatte, ſprach er mit inniger Befriedigung vor

ſich hin:

Alles geht gut.. Es iſt viel kluͤger geweſen, dieſe Papiere bis jetzt hier zu laſſen, denn man muß vor dem diaboliſchen Geiſte dieſer Adrienne von Cardoville ſtets auf der Hut ſein, da ſie das, was ſie unmöglich wiſſen kann, zu errathen ſcheint.. Zum Gluͤck naht der Augenblick, wo wir nichts

mehr zu fuͤrchten haben werden. Ihr Schickſal

wird ein ſchreckliches ſein, aber es iſt nothwendig. Solche ſelbſtſtändige und ſtolze Naturen ſind unſere geborenen Feinde, ſchon ihres Charakters wegen. Ueber die Frau von Sainte Colombe koͤnnen wir ruhig ſein, denn der Verwalter iſt unſer; er