Teil eines Werkes 
175. Theil, Der ewige Jude : 4. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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Schlangenwindungen ſeiner ſuͤßen und hinterliſti⸗ gen Rede unrettbar umſchlang,— denn das Häß⸗ liche und das Boͤſe ſcheint wie das Schoͤne und Gute einen gewiſſen Zauber zu uͤben. Der ehr⸗ liche Verwalter ſah den Mann mit Verwunderung an, indem er an die dringenden Empfehlungen des Geſchaͤftsfuͤhrers der Fuͤrſtin von Saint Dizier dachte. Er hatte eine ganz andere Perſon erwar⸗ tet, und da er ſein Erſtaunen nicht bergen konnte, ſagte er zu ihm:

„Ich habe alſo die Ehre, mit Herrn Rodin zu ſprechen?“

„Ja, Herr, und hier iſt noch ein Brief von dem Geſchaͤftsfuͤhrer der Frau Fuͤrſtin von Saint Dizier.“

„Treten Sie, waͤhrend ich den Brief leſe, an das Feuer. Es iſt ſo boͤſes Wetter draußen,“ ſagte der Verwalter artig.„Kann ich Ihnen mit etwas dienen?“.

„Ich danke, lieber Herrz ich reiſe nach einer Stunde ſchon wieder ab.“

Waͤhrend Dupont las, muſterte Rodin das Zimmer, denn er zog als kluger Mann oftmals ſehr richtige und nuͤtzliche Folgerungen aus man⸗ chen Dingen, die nicht ſelten eine gewiſſe Neigung, oder eine Gewohnheit verrathen und irgend eine charakteriſtiſche Andeutung geben. Diesmal fand ſeine Neugierde keine Beftiedigung.

„Sehr wohl,“ ſagte der Verwalter, nachdem er geleſen hatte,„der Herr Geſchaͤftsfuͤhrer wieder⸗