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denn wenn die Frau von Sainte Colombe das Gut kauft, wuͤrdeſt Du doch froh ſein, wenn ſie Dich als Verwalter behielte, nicht wahr?“
„Da haſt Du Recht, denn wir werden beide alt, liebe Katharine. Wir ſind nun ſchon zwanzig Jahre hier und ſo ehrlich geweſen, daß wir fur unſtre alten Tage nichts geſammelt haben. Da waͤre es doch hart, wenn wir in unſern Jahren
eine andere Stelle ſuchen ſollten, die wir vielleicht
nicht einmal faͤnden.. Ich bedauere weiter nichts, als daß Fräulein Adrienne das Gut nicht behaͤlt, denn ſie ſcheint es verkaufen zu wollen; die Frau Fuͤrſtin war urſprunglich nicht der Meinung.“
„Nun, Dupont, Du wirſt es ſo außerordent⸗ lich nicht finden, daß Fräulein Adrienne, in ihrem Alter, ſo jung, uͤber ihr großes Vermoͤgen ver⸗
„Das iſt freilich ganz einfach.. Das Fraͤulein hat keinen Vater und keine Mutter mehr und iſt alſo Herrin uͤber ihr Vermögen. Dabei hat ſie ihr Koͤpfchen fuͤr ſich. Weißt Du noch, wie ausgelaſſen ſie war, als ſie der Herr Graf vor zehn Jahren mit hierherbrachte? Wie muthwillig! Und welche Augen! Wie funkelten ſie ſchon da⸗ mals!“
„Ja, Fräulein Adrienne hatte damals in ihrem Blicke einen Ausdruck, der.. fuͤr ihr Alter ganz ungewoͤhnlich war.“
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