Teil eines Werkes 
175. Theil, Der ewige Jude : 4. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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kannſt, ſo wirſt Du nach zwei Stunden in Frei⸗ heit geſetzt werden.“

„Du verſtehſt mich nicht,“ ſagte der Neger zu dem Officier,„der Furſt Dſchalma iſt einer der Unſerigen, denn er hat auf dem rechten Arme den Namen Bohwanies.“

„Ja, er iſt wie wir ein Sohn des„guten Wer⸗ kes,“ ſetzte der Malaie hinzu.

„Er iſt Phanſigar wie wir,“ ſagte der Hindu.

Die drei Maͤnner, welche der Abſcheu empoͤrte, den Dſchalmg geaͤußert hatte, als er erfuhr, ſie waͤren Phanſigars, ſuchten eine Art Stolz darin, den Glauben zu verbreiten, daß der Sohn Kadſcha⸗ Sings ihrem ſchrecklichen Bunde angehöre.

„Was haſt Du darauf zu antworten?“ fragte der Officier Dſchalma.

Dieſer zuckte mit mitleidiger Verachtung die Achſeln, ſtreifte mit der rechten Hand den langen weiten Aermel zuruͤck und zeigte ſeinen bloßen Arm.

„Welche Frechheit!“ rief der Officier aus.

Und man ſah wirklich unterhalb des Ellen⸗ bogens, an der innern Seite des Vorderarmes, in lebhaftem Roth den Namen Bohwanie in hindo⸗ ſtaniſcher Schrift.

Der Officier trat raſch zu dem Malaien und entbloßte den Arm deſſelben; er ſah da denſelben Namen, dieſelben Zeichen; aber noch nicht zufrie⸗ den, uͤberzeugte er ſich auch, daß der Neger und der Hindu ſie ebenfalls am Arme trugen.