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„Ja,“ antwortete der Hindu ſchaudernd.
„Haben wir nicht ſein Grab gegraben neben dem des Oberſten Kennedy? Haben wir ihn nicht hineingelegt wie den engliſchen Henker, unter den Sand und die Binſen?“ fragte der Neger.
„Ja, wir haben das Grab gegraben,“ entgeg⸗ nete der Hindu ſchaudernd;„aber vor einem Jahre war ich an dem Thore von Bombay. Ich wartete da eines Abends auf einen unſerer Brhder. Die Sonne ging hinter der Pagode unter, die im We⸗ ſten auf dem kleinen Huͤgel ſteht; ich ſehe dies alles noch vor mir; ich ſaß unter einem Feigen⸗ baume und hoͤrte einen ruhigen, langſamen, feſten Tritt; da drehete ich mich um, er war es, er kam aus der Stadt.“
„Traumbild!“ rief der Neger aus;z„immer der Traum!“
„Traum!“ ſetzte Faringhea hinzu,„oder eine gewiſſe Aehnlichkeit.“
„Ich erkannte ihn an dem ſchwarzen Streifen auf ſeiner Stirn; er war es; ich erſtarrte vor Ent⸗ ſetzen und ſtierte ihn an. Er blieb ſtehen und richtete ſeinen ruhigen, traurigen Blick auf mich. Da rief ich unwillkuͤhrlich aus: er iſt es!— Ich bin es, antwortete er mit ſeiner ſanften Stimme; alle die, welche Du umgebracht haſt, wer⸗ den auferſtehen wie ich. Und er zeigte gen Himmel. Warum toͤdten? Poͤre mich an! Ich komme von Japg und gehe an das an⸗


