junge Hindu mußte nun auch um jeden Preis am 13. Februar in Paris ſein.
Wenn der General Simon wirklich ein Schiff fand, das nach Europa abzugehen bereit war, ſollte er ſogleich zuruͤckkommen, um Dſchalma abzuholen. Der Letztere, der jeden Tag die Ruͤckkehr des Ge⸗ nerals erwartete, begab ſich eben auf den Hafen⸗ damm von Batavia, weil et hoffte, den Vater Roſa's und Bianca's auf dem Packetboote von
Sumatra ankommen zu ſehen. Hier werden einige Worte uͤber die Kindheit und Jugend des Sohnes Kadſcha Sings nothig.
Er hatte ſeine Mutter ſehr fruhzeitig verloren, eine einfache Erziehung erhalten, ſchon als Kind ſeinen Vater auf jenen großen Tigerjagden be⸗ gleitet, die ſo gefaͤhrlich ſind wie Schlachten, und war ihm als Juͤngling in den Krieg, in harten und blutigen Kampf, gefolgt, um ſein Reich zu vertheidigen.
Da er ſo ſeit dem Tode ſeiner Mutter in den heimathlichen Bergen und Waͤldern gelebt, wo ſich unter unaufhoͤrlichen Kaͤmpfen ſeine kraͤftige Natur rein und unverdorben erhalten hatte, ſo war der Beiname„der Edelſinnige“, den man ihm gegeben, vollkommen verdient. Er war als Fuͤrſt wahrhaft Fuͤrſt, was ſo ſelten iſt, und hatte ſelbſt in ſeiner Gefangenſchaft durch wurdevolles Schweigen den engliſchen Schergen imponirt. Nie war ein Vor⸗ wurf oder eine Klage uͤber ſeine Lippen gekommen;
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