Teil eines Werkes 
174. Theil, Der ewige Jude : 3. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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er athmet mit weitgesffneten Naſenlochern und mit halboffenem Munde in Wonnegefuͤhl die duftige friſche Luft ein, denn die Baͤume ſind noch feucht von dem ſtarken Regen, welcher dem Gewitter folgte.

Eine rothe Muͤtze von faſt griechiſcher Form auf dem ſchwarzen Haar Dſchalma's hebt die Gold⸗ farbe ſeines Geſichtes noch mehr heraus; ſein Hals iſt blos und unbedeckt; er trägt ſein weißes Mus⸗ lingewand mit den weiten Aermeln, das durch einen ſcharlachrothen Guͤrtel zuſammengehalten wirdz ſehr weite weiße kurze Beinkleider laſſen die Hälfte ſei⸗ ner nackten, braͤunlichen, glalten Beine ſehen; die Rundung von antiker Reinheit zeichnet ſich an der ſchwarzen Flanke ſeiner Stute, die Dſchalma leicht mit der kraͤftigen Wade druͤckt. Steigbuͤgel hat er nicht. Sein kleiner ſchmaler Fuß iſt mit einer Sandale von rothem Maroquin bekleidet.

Das Feuer ſeiner bald ungeſtuͤmen bald gezu⸗ gelten Gedanken verrieth ſich gleichſam in dem Gange, in welchem er ſein Pferd gehen ließ, und der bald fluͤchtig und kuͤhn war wie die Phantaſie, die zugellos dahinſchweift, bald ruhig und gemeſſen wie die Ueberlegung, welche einer thorichten Ein⸗ bildung folgt.

Selbſt ſeine geringſten Bewegungen bei dieſem ſeltſamen Ritte zeugten von ſtolzer, freier, etwas roher Anmuth

Dſchalma, der durch die Englaͤnder aus dem