biſſe dick geſchwollen war, und verſchwand in den Binſen.
In dieſem Augenblicke ließ ſich in der Ferne ein eintoͤniger und melancholiſcher Geſang hoͤren.
Der Wuͤrger richtete ſich auf, horchte aufmerk⸗ ſam, und in ſeinen Zuͤgen zeigte ſich Ueberraſchung und Wuth.
Der Geſang kam der Huͤtte naͤher und naͤher.
Nach einigen Secunden ſchritt ein Hindu uͤber eine baumfreie Stelle nach dem Orte zu, wo der Wuͤrger ſich verſteckt hielt.
Dieſer nahm einen langen und duͤnnen Strich, den er um die Huͤften geſchlungen und der an dem einen Ende eine Bleikugel von der Geſtalt und Groͤße eines Eies hatte. Nachdem er das andere Ende der Schnur an ſeine rechte Hand befeſtiget, horchte der Wuͤrger von neuem und kroch unter dem hohen Graſe dem Hindu entgegen, der lang⸗ ſam herankam, ohne ſeinen ſanft klagenden Geſang zu unterbrechen.
Er war ein junger Mann von kaum zwanzig Jahren, der Sclave Dſchalmas. Sein Geſicht hatte eine Bronzefarbe; ein bunter Guͤrtel hielt ſein blaues baumwollenes Gewand zuſammen; auf dem Kopfe trug er einen kleinen rothen Turban und in den Ohren wie an den Handgelenken ſilberne Ringe.
Er brachte eine Botſchaft an ſeinen Herrn, der waͤhrend der großen Hitze in der Ajupa ruhete, ziemlich fern von dem Hauſe, das er bewohnte.


