Teil eines Werkes 
174. Theil, Der ewige Jude : 3. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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in die Huͤtte hinein, um zu ermitteln, wie er wohl hineingelange.

Bei dem Anblicke des feſtſchlafenden Dſchalma verdoppelte ſich der Glanz der funkelnden Augen des Wuͤrgers; ein Zucken oder vielmehr ein ſtum⸗ mes, grauenhaftes Lächeln zog ſeine beiden Mund⸗ winkel nach den Backenknochen hinauf und ent⸗ huͤllte zwei Reihen ſägeartig gefeilter glaͤnzend⸗ ſchwarz gefaͤrbter Zaͤhne.

Dſchalma hatte eine ſolche Lage und ſo dicht an der ſich nach innen zu offnenden Thuͤre, daß er augenblicklich häͤtte erwachen muͤſſen, wenn man ſie ein wenig zu oͤffnen verſucht hätte.

Der Wuͤrger, deſſen Koͤrper immer hinter dem Baume verſteckt war und der das Innere der Hutte noch genauer pruͤfen wollte, beugte ſich noch mehr und ſtemmte, um einen Stutzpunkt zu erhalten, die Hand leicht auf den Rand der Oeffnung, die als Fenſter diente. Dieſe Bewegung erſchütterte die große Cactusbluͤte, in welcher die kleine Schlange lag, ſie fuhr heraus und rollte ſich blitzſchnell um das Handgelenk des Wuͤrgers.

Der Mann ſtieß aus Schmerz oder aus Schreck einen leichten Schrei aus, und als er ſich raſch an dem Baume zuruͤckzog, bemerkte er, daß Dſchalma eine Bewegung gemacht hatte.

Der junge Hindu blieb zwar in ſeiner nach⸗ laͤſſigen Lage, ſchlug aber die Augen halb auf und wendete das Geſicht nach dem kleinen Fener hin.

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