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an den Globus und ſtütte ſeine kraͤftige Hand auf den Pol.
Bei dieſem kraͤftigen Griffe, bei dieſer gebiete⸗
riſchen, gleichſam Beſitz ergreifenden Bewegung
hätte man ſagen koͤnnen, der Mann habe die Ueberzeugung, daß er dieſen Erdkreis beherrſche, auf den er hinabſah und auf den er ſeine Hand mit ſo ſtolzer, kuͤhner Herrſchermiene legte.
Da laͤchelte er nicht.
Seine breite Stirn legte ſich in furchtbare Fal⸗ ten und ſein Blick erhielt einen brohenden Ausdruck. Haͤtte ein Kuͤnſtler den Teufel der Schlauheit und des Hochmuthes, den boͤſen Geiſt einer unerſätt⸗ lichen Herrſchſucht malen wollen, er wuͤrde kein entſetzlicheres Muſterbild haben waͤhlen können.
Als Rodin wieder eintrat, hatte das Geſicht ſeines Herrn den gewoͤhnlichen Ausdruck von neuem angenommen.
„Es war der Brieftraͤger,“ ſagte Rodin, indem er auf die Briefe zeigte, die er in der Hand hatte; „aus Duͤnkirchen iſt nichts dabei.“
„Nichts?“ rief ſein Herr aus, und das Gefuͤhl des Schmerzes ſtach ſeltſam von dem Ausdrucke des Stolzes und der Haͤrte ab, den ſein Geſicht eben noch gehabt hatte.
„Nichts! Keine Nachricht von meiner Mutter!“ fuhr er fort.„Noch einmal ſechs und dreißig Stun⸗ den Ungewißheit!“
„Wenn die Frau Fuͤrſtin unerfreuliche Nach⸗
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