Rodin fuhr fort: „Der Pater Orſini ſchreibt aus Mailand, bei der Stimmung der Gemuͤther in mehreren Theilen Italiens, wo einige Aufwiegler nach Frankreich blicken, wuͤrde es von Wichtigkeit ſein, dort in Maſſe ein Schriftchen zu verbreiten, in welchem die Franzoſen, unſere Landsleute, als ſitten- und gottloſe, raubſuͤchtige und blutdurſtige Menſchen geſchildert waͤren..“
„Der Gedanke iſt vortrefflich; man koͤnnte die Epceſſe, welche die Unſerigen während der Kriege der Republik in Italien begangen haben, dabei klug benutzen. Man wird den Jacques Dumou⸗ lin beauftragen muͤſſen, das Schriftchen zu ſchrei— ben. Der Mann iſt aus Gift und Galle zuſam⸗ mengeſetzt und die Flugſchrift wird entſetzlich wer⸗ den.. Ich werde ihm einige Notizen dazu geben, aber man darf ihn erſt nach Ablieferung des Ma⸗ nuſcriptes bezahlen..“
„Allerdings. Wenn man ihn vorausbezahlte, wuͤrde er acht Tage lang betrunken in irgend einem ſchlechten Wirthshauſe liegen. So hat man ihm ſein giftiges Buch gegen die pantheiſti⸗ ſchen Tendenzen der Philoſophie des Dr. Martin auch zweimal bezahlen muͤſſen.“
„Bemerken Sie dies und fahren Sie fort.“
„Ein Kaufmann meldet, daß der Commis auf dem Punkte ſtehe, den Bankier abzuſenden,
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