gobert werde ſeine Reiſe nicht fortſetzen koͤnnen,
nachdem derſelbe ſein Pferd, ſeine Papiere und ſein
Geld verloren, Karl mit einem Briefe, den er ſo⸗
fort zur Poſt geben ſollte, nach Leipzig geſchickt.
Dieſer Brief war adreſſirt an Herrn Rodin,
Rue du Milieu des Urſins in Paris.
Ungefaͤhr in der Mitte dieſer oͤden, wenig be⸗ kannten Straße, die tiefer liegt als der Kai Napo⸗ leon, an welchem ſie, unfern von der Straße St. Landry, ausmuͤndet, ſtand damals ein Haus von beſcheidenem Ausſehen in einem duͤſtern, kleinen Hofe, welcher von der Straße durch ein kleines Vordergebäude mit einer Bogenthuͤr und zwei ver⸗ Bitterten Fenſtern getrennt war.
Das Innere dieſes ſtillen Hauſes war hochſt einfach, wie es das Meublement eines ziemlich gro⸗ ßen Zimmers im Erdgeſchoſſe des Hauptgebäudes
bewies. Altergraues Holzgetäfel bedeckte die Wande; der mit Flieſen belegte Fußboden war rothange⸗
ſtrichen und ſorgfältig gebohnt und an den Fenſtern hingen weiße Kattungardinen.
Ein Erdglobus von ungefaͤhr vier Fuß im
Durchmeſſer ſtand auf einem maſſiven eichenen Geſtelle am andern Ende des Zimmers dem Ka⸗ mine gegenuͤber. Auf Hieſem großen Globus bemerkte man eine große Anzahl kleiner rother Kreuze in allen Welt⸗ theilen, von Norden nach Suͤden, von Oſten nach
Weſten, von den roheſten Ländern und den fern⸗


