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wundern und wenn man ihn ſuchte, mußte man erſt zwei Thuͤren einſchlagen, die unten an der Treppe und die an der Stube, in welche der Rich⸗ ter und der Prophet eingeſperrt waren.
„Kinder, jetzt gilt's zu zeigen, daß Ihr Sol⸗ datenblut in den Adern habt,“ ſagte Dagobert, in⸗ dem er haſtig zu den Mädchen hineintrat, die er⸗ ſchrocken auf den Lärm draußen gehoͤrt hatten.
„Gott, Dagobert, was giebt es?“ fragte Bianca.
„Was ſollen wir thun?“ fragte Roſa.
Dagobert trat, ohne zu antworten, an das Bett, nahm die Betttuͤcher, knuͤpfte ſie feſt zuſam⸗ men und machte an einem Ende einen dicken Kno⸗ ten, den er oben zwiſchen den linken Fenſterfluͤgel legte, welchen er erſt auf⸗ und dann wieder zu⸗ machte. Das Tuch war ſo an dem dicken Knoten zwiſchen dem Fenſterfluͤgel und Fenſterkreuz feſtge⸗ halten; das andere Ende hing draußen bis an den Boden hinunter. Der zweite Fenſterfluͤgel, der offen blieb, gewaͤhrte den Fluͤchtigen Raum genug zum Hinausſteigen.
Der Veteran nahm ſodann ſeinen Torniſter, den Mantelſack der Maͤdchen und den Rennthier⸗ pelz, warf Alles durch das Fenſter hinunter, winkte Murr und ſchickte ihn hinaus, um dieſe Gegen⸗ ſtande zu bewachen. Der Hund zoͤgerte nicht und verſchwand mit einem Sprunge.
Roſa und Bianca ſahen Dagobert erſtaunt an,
ohne ein Wort zu ſprechen.


