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daß ich auch einen Eſel nähme, wenn ich einen bekommen koͤnnte. Ich naͤhme einen Eſel ſelbſt noch lieber, denn nach meinem armen Schimmel wuͤrde mir die Geſellſchaft eines andern Pferdes ſchmerzlich ſein.. Ich werde Ihnen alſo..“
„Von welcher Summe,“ unterbrach der Richter Dagobert,„von welchem Eſel und von welchem Pferde reden Sie? Ich ſage Ihnen ja, daß Sie dem Propheten nichts ſchuldig ſind und daß er Ihnen nichts ſchuldig iſt.“
„Er iſt mir nichts ſchuldig?—
„Sie begreifen ſchwer, guter Mann die Thiere des Propheten Ihr Pferd umgebrach haben, ſage ich, ſo iſt der Prophet gefaͤhrlich ver⸗ wundet. Sie ſind alſo quitt oder, wenn Sie das nicht verſtehen, Sie ſind ihm keine Entſchaͤdigung ſchuldig und er iſt Ihnen keine ſchuldig.. Ver⸗ ſtehen Sie nun?“ 2
Dagobert ſtand einige Augenblicke verblufft da, ohne zu antworten, und er ſah den Richter mit der aͤußerſten Angſt an, da ſeine Hoffnungen durch dieſen Ausſpruch wiederum vernichtet waren.
„Herr Richter,“ begann er mit bewegter Stimme von neuem,„Sie ſind zu gerecht, als daß Sie auf Eins nicht ſollten Ruͤckſicht nehmen: Die Wunde des Thierbaͤndigers hindert ihn nicht, ſein Gewerbe fortzuſetzen, der Tod meines Pferdes hindert mich aber, meine Reiſe fortzuſetzen, er muß mich alſo ſchadlos halten.“
Der ewige Inde. II. 8


