„Na, erholt Euch, Kinderchen, und erzaͤhlt es mir. Es kommt mir in dieſem Wirthshauſe ſo nicht recht ſicher vor.. Zum Gluͤck werden wir es bald verlaſſen. Verflucht ſei der Zufall, der uns daher fuͤhrte.. Es giebt freilich kein anderes im Dorfe. Was iſt geſchehen?“
„Du warſt kaum fort, als das Fenſter mit Gewalt aufflog und die Lampe nebſt dem Tiſche mit ſchrecklichem Laͤrme umfiel.“
„Da verging uns aller Muth, wir ſchmiegten uns aneinander und ſchrien, denn es war uns auch, als hoͤrten wir in dem Stuͤbchen gehen.“
„und die Sinne vergingen uns aus uͤbergroßer Furcht..“
Dagobert, der leider die Ueberzeugung hatte, der Wind habe fruͤher die Fenſterſcheiben zerbro⸗ chen, glaubte, das Fenſter nicht gut wieder zuge⸗ wirbelt zu haben, ſchrieb auch dieſen zweiten Unfall derſelben Urſache wie die erſte zu, und meinte, die Angſt habe die beiden Maͤdchen getaͤuſcht.
—„Nun— es iſt vorbei, wir wollen nicht mehr daran denken, beruhiget Euch nur,“ ſagte er zu ihnen.
„Warum verließeſt Du uns aber ſo ſchnell, Dagobert?“
„Ja, jetzt beſinne ich mich; nicht wahr, Schwe⸗ ſter, wir hoͤrten einen ſchrecklichen Laͤrm und Da⸗ gobert lief mit den Worten hinaus: mein Pferdl Was thut man meinem Pferder“


