Krieg, denn waͤhrend er den Englaͤndern Schaden
that, diente er einer guten Sache.“
„Welcher Sache diente er?“
„Er hatte Dienſte bei einem der armen indi⸗ ſchen Fuͤrſten genommen, deren Gebiet die Eng⸗ laͤnder erſt verwuͤſten und dann gegen Recht und Gerechtigkeit fuͤr ſich in Beſchlag nehmen. Es galt wieder fuͤr einen Schwachen gegen Starke zu kaͤmpfen, wie Ihr ſeht, Kinder, und Euer Va⸗ ter fehlte da nicht. Nach einigen Monaten hatte er die zwoͤlf⸗ bis funfzehntauſend Mann Truppen dieſes Fuͤrſten ſo gut disciplinirt und an den Krieg gewöhnt, daß ſie in zwei Gefechten die Englaͤnder voͤllig ſchlugen, die ohne Euern tapfern Vater ge⸗ rechnet hatten... Doch einige Seiten aus ſeinem Tagebuche werden Euch mehr davon und das beſſer erzaͤhlen, als ich es kann.. Auch werdet Ihr darin einen Namen leſen, den Ihr nie vergeſſen duͤrft..
Deshalb habe ich gerade dieſe Stelle gewaͤhlt.“
„Ach, welche Freude, das zu leſen, was unſer
Vater geſchrieben hat! Es iſt beinahe ſo gut, als
hoͤrten wir ihn,“ ſagte Roſa.
„Es iſt, als wenn er da bei uns waͤre,“ ſetzte Bianca hinzu.
Und die beiden Maͤdchen ſtreckten begierig die Haͤnde aus, um die Papierblaͤtter zu nehmen, welche Dagobert aus ſeiner Taſche gezogen hatte.
Mit ruͤhrender Anmuth kuͤßten ſie dann abwech⸗ ſelnd und ſchweigend die Schrift ihres Vaters.


