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„Aber die Medaille?“
„Daran knuͤpft ſich freilich einige Si ſonſt wuͤrden wir die große Reiſe nicht unternom⸗ men haben.“
„Dagobert hat uns verſprochen, heute Abend uns Alles zu erzaͤhlen.“
Das Maͤdchen konnte nicht weiter ſprechen, denn mit einem Male flogen mit großem Laͤrmen zwei Scheiben des Fenſters in Stuͤcke.
Die Maͤdchen ſchrien aͤngſtlich auf und ſanken einander in die Arme, waͤhrend der Hund mit wuͤ⸗ thendem Gebelle an das Fenſter ſprang.
Die beiden Schweſtern, die bleich und unbe⸗ weglich waren vor Schrecken, zitterten und einan⸗ der feſt umſchlungen hielten, wagten kaum zu ath⸗ men und ebenſfowenig nach dem Fenſter hinzuſehen.
Murr hatte die Vorderpfoten auf das Fen⸗
ſterbret gelegt und hoͤrte nicht auf, zornig zu bellen.
„Ach! Was giebt es?“ fluͤſterten die Mädchen. „Und Dagobert iſt nicht da!“
„Horch! Horch! Man kommt die Treppe her⸗ auf.“
„Mein Gott! Das ſcheint nicht der Tritt Da⸗ goberts zu ſein; hoͤrſt Du, wie ſchwer die Tritte ſind?“ „Murr, komm her! hier! Vertheidige uns!“ riefen die Maͤdchen im aͤußerſten Schrecken.
Es knarrten wirklich nicht blos außerordentlich ſchwere Tritte auf den Stufen der Treppe; man


