Teil eines Werkes 
172. Theil, Der ewige Jude : 1. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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Und dann wuͤrde ihm die Wahl ſo ſchwer ge⸗ worden ſein! Wir ſind einander ſo ähnlich!

Um dieſer Verlegenheit zu entgehen, ſagte Roſa laͤchelnd,hat er uns Beide gewählt.

Iſt das nicht beſſer? Er iſt allein mit ſei⸗ ner Liebe zu uns, wir ſind zwei und können ihn

Sdoppelt lieben.

Wenn er uns nur nicht verlaͤßt bis Paris.. und wenn wir ihn nur auch in Paris Gerade in Paris wird es gut ſein, wenn wir

ihn bei uns haben, in der großen Stadt.. Ach Gott, Bianca, wie ſchön muß es dort ſein!

Von Paris hat er uns noch nichts geſagt.

Er hat nicht daran gedacht und dann.. ſcheint es ihm bisweilen ſo viel Vergnuͤgen zu ma⸗ chen, uns lange, Auge in Auge, anzuſehen, ohne etwas zu ſagen.

Ja, und gerade in dieſen Augenblicken kommt es mir vor, als wäre ſein Blick dem Blicke unſter lieben Mutter ſo aͤhnlich.

Und wie muß ſie ſich daruͤber freuen, da ſie uns doch ſieht!

Ja, denn wenn man uns ſo liebt, muͤſſen wir es doch verdienen..

Wie Du eitel biſt! ſagte Bianca, indem ſie mit den zarten Fingern das Haar ihrer Schweſter glatt ſtrich, das auf der Stirn geſcheitelt war.

Nach kurzem Nachdenken ſagte Roſa zu ihr:

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