Teil eines Werkes 
172. Theil, Der ewige Jude : 1. Bändchen (1844) Le juif errant
Entstehung
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Unter dieſem erſten Bilde lieſet man: Im Jahre 1810 iſt Morok Götzendiener und flieht vor den wilden Thieren. Im zweiten Felde kniet Morok mit gefaltenen Haͤnden in dem weißen Gewande des Katechumenen vor einem Manne in ſchwarzem langem Talar ½ und weißem Kragen. In einer Ecke des Gemaͤldes hält ein großer Engel mit finſterm Geſichte in der einen Hand eine Poſaune und in der andern ein feuriges Schwerdt. Aus ſeinem Munde gehen die Worte in rother Schrift auf ſchwarzem Grunde: Morok, der Götzendiener, floh vor den wilden Thieren; die wilden Thiere werden vor Ignaz Morok fliehen, der in Freiburg bekehrt und getauft worden iſt.. Und in dem dritten Felde erſcheint wirklich der Neubekehrte ſtolz und triumphirend in einem lan⸗ gen blauen weitfaltigen Gewande. Er hat ſtolz das Haupt empor gerichtet, ſtuͤtzt die linke Hand auf die Huͤfte, ſtreckt die Rechte aus und ſcheint eine Schaar von Tigern, Hyaͤnen, Baͤren und Lo⸗, wen zu erſchrecken, die ihre Klauen einziehen, dier Zähne verſtecken und ſcheu und demuthig vor ihm kriechen. Unter dieſem letzten Felde lieſet man: Ignaz Morok iſt bekehrt. Die wilden Thiere kriechen zu ſeinen Füßen. Nicht weit von dieſem Gemälde liegen mehret Packete Freiburger Tractätchen, in denen erzahlt iſt .