Teil eines Werkes 
75.-77. Theil (1841) Kardiki : Novelle / von Eugen Sue ; deutsch von L. v. Alvensleben
Entstehung
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dein Turban getragen, und ein Sclave hätte vor ihm auf dem Boden gelegen, auf den Befehl war⸗ tend, ſeine Pfeife zu nehmen. Das iſt auch eine Erfindung, die Alle beſtaͤtigen werden, welche die Tuͤrkei kennen. Alle Diener, Freie wie Sclaven, ſtehen beſtändig vor ihrem Herrn, die Haͤnde uͤber dem Bauche gekreuzt oder auf die Piſtolen oder den Dolch in ihrem Guͤrtel gelegt. Sie werfen ſich nur vor Gott nieder, wenn ſie beten; ſie beugen ein Knie zur Erde, um unter die Pfeife eine kleine Platte zu legen, damit die Aſche den Fußteppich nicht beſchmutzen kann.

Ali Paſcha war ein großer Eſſer und ein großer Trinker(von Wein und Liqueur); er rauchte fort⸗ waͤhrend die Pfeife oder den Narguile, wie alle Hrientalen, und trank nach dem Gebrauche ſeines Landes eine große Menge Kaffee; in welcher Jah⸗ reszeit es auch war, trank er nie anderes Waſſer, als in Eis abgekuͤhltes.

Obgleich er ſchon ſehr alt war, als ich ihn ſah, hatte er doch ein ſehr mildes Laͤcheln, ſchoͤne Augen, eine ſchöne Hand und kräftigen Wuchs; ſein Schurrbart war ungeheuer lang.

Im Winter ſtanden in dem Zimmer, in dem er ſich aufhielt, wenigſtens vier große Mangals(Koh⸗ lenpfannen) und zuweilen die doppelte Anzahl, je nach der Groͤße des Zimmers. Dieſe Pfannen enthielten Kohlenberge und verbreiteten eine ſehr läſtige Waͤrmez deſſen ungeachtet war er noch in zwei