Teil eines Werkes 
75.-77. Theil (1841) Kardiki : Novelle / von Eugen Sue ; deutsch von L. v. Alvensleben
Entstehung
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dem Paſcha gegenuͤber Mehemed Effendi, ſein Kiahyah, bei dem ich wohnte, und Hadgi Gebri Effendi, deſſen ich weiter oben erwaͤhnte. Der Tyrann begann damit, mich zu fragen, ob ich mich waͤhrend ſeiner Abweſenheit wohl befunden haͤtte, und ob die Befehle, die er mir aus Preveſa in Be⸗ zug auf die Befeſtigungen geſendet hatte, mit de⸗ nen er die Stadt Janina umgeben wollte, und zu denen ich ihm Plaͤne hatte entwerfen muͤſſen, nach⸗ dem ich das Terrain beſichtigt, vollzogen wären. Plotzlich fing er dann an griechiſch mit mir zu ſprechen, waͤhrend er uͤber zwei Jahre nur tuͤrkiſch mit mir geſprochen hatte. Obgleich ich das Neugrie⸗ chiſche ſeit meinem Aufenthalte in Janina ſo ziemlich verſtehen gelernt hatte, konnte ich doch kein Ge⸗ ſpraͤch darin fuͤhren, bei dem man techniſche Aus⸗ druͤcke anwenden mußte. Ueberdies ſprach Ali das Griechiſche ſehr ſchlecht, indem er es mit albaneſi⸗ ſchen und turkiſchen Woͤrtern untermiſchte; ich hatte das ſchon ſelbſt bemerkt, denn ich verſtand nie, was er ſagte, waͤhrend ich bei Andern wenigſtens den Sinn ihrer Rede faßte. Als er daher plötzlich auf Griechiſch von Geſchaͤften ſprach, bemerkte ich ihm in tuͤrkiſcher Sprache, daß ich ihn nicht verſtehen könnte; er fuhr aber dennoch fort, griechiſch zu ſprechen. Ich fragte ihn hierauf, ob er die Ab⸗ ſicht hätte, ſich uber mich luſtig zu machen, ſagte aber zugleich, ich ſei keiner ſeiner Spaßmacher, und wuͤrde beſſer thun, mich zu entfernen, um an mei⸗