Teil eines Werkes 
75.-77. Theil (1841) Kardiki : Novelle / von Eugen Sue ; deutsch von L. v. Alvensleben
Entstehung
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draͤnge unter eben dieſem Baume. Ließe ich ei⸗ nen verbrennen, ſo wuͤrde ſein Sohn die Aſche ſtehlen, um ſie zu verkaufen. Sie ſind dazu be⸗ ſtimmt, von mir beherrſcht zu werden, und nur ich allein bin im Stande, ſie in der Furcht zu er⸗ halten.

Er ſagte mir hierauf, daß er es nicht paſſend

gehalten hatte, gegen den Derwiſch den Grund zu

äußern, weshalb wir die Stadt verließen, weil es vor der Volksmenge, die Zeuge dieſes Auftrittes war, ſo ausgeſehen haben wuͤrde, als gäbe er von ſeinen Handlungen Rechenſchaft, er, der dazu nur gegen Gott und gegen den Sultan verpflichtet ſei; ich ſolle aber, ſobald wir nach der Stadt zuruͤckge⸗ kehrt ſein wuͤrden, wie aus eigenem Antriebe zu dem Derwiſch gehen und ihm ſagen, der Weſir habe ſeines hohen Alters ungeachtet die Stadt ver⸗ laſſen, um einen paſſenden Ort zu der Erbauung einer Feſtung des Sultans(Padichahkalaasi) zu ſuchen; deshalb ſei er ſo eilig geweſen und habe es auf eine andere Zeit verſchoben, ihn zu hören; deshalb ſolle er einem armen Greiſe nicht zuͤrnen, der ſo eifrig im Dienſt des Herrſchers und fur die Sicherheit des muſelmaͤnniſchen Gebietes ſo beſorgt ſei; er dürfe ſich nur Abends zu ihm begeben und ich könne ihm den beſten Erfolg zuſichern. Ich ſtellte alle möglichen Nachforſchungen an, nicht für die Ruhe Ali Paſchas, ſondern weil es mich ge⸗ freut haben wuͤrde, den muthigen, tugendhaften

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