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welcher ihm beinahe das Leben ſeines Sohnes und das ſeinige gekoſtet hätte und den Leichnam eines wilden Thieres zu ſeinen Fuͤßen zuruͤck ließ.
„Und der Baͤr, mein Vater?“ ſagte das Kind.
„Tomoros wird ihn huͤten und gegen die Scha⸗ kals zu vertheidigen wiſſen; morgen mit Tagesan⸗ bruch wollen wir ihn mit Deiner Mutter holen,“ erwiederte der Grieche, indem er auf einen der bei⸗ den großen Hunde deutete, der ſeinen Herrn mit klugem Auge anblickte, als er ſeinen Namen nen⸗ nen hoͤrte.
„Vertheidige das, Tomoros,“ ſagte der Berg⸗ bewohner, indem er ſeinen Fez auf den todten Bä⸗ ren warf.
Der Hund legte ſich ſogleich auf die wollene Muͤtze, knurrte gewaltig und zeigte ſeine ſcharfen weißen Zaͤhne, als wollte er ſeinem Herrn andeu⸗ ten, daß er ihn verſtanden haͤtte und ſeine Befehle befolgen wuͤrde.
„Gut, wären jetzt alle Schakals des Grucha
verſammelt, ſo wuͤrden ſie es nicht wagen, Tomoros anzugreifen. Komm, Kind; die Nacht bricht an und Deine Mutter wartet.“
„Gute Nacht, Tomoros,“ ſagte Michael, indem er den Hund noch einmal liebkoſte, der gehorſam und ergeben regungslos auf dem Fez liegen blieb und mit dem Blicke ſeinem Herrn folgte, bis dieſer mit Michael und dem andern Hunde unter den Platanen verſchwand.


