Teil eines Werkes 
75.-77. Theil (1841) Kardiki : Novelle / von Eugen Sue ; deutsch von L. v. Alvensleben
Entstehung
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I. Der Grucha von Debelen.

Eines der ſuͤdlichſten Theile des neuern Grie⸗ chenlands wird, wie man weiß, noͤrdlich durch Montenegro, Bosnien und Servien begrenzt, oͤſt⸗ lich durch Macedonien, im Suͤden durch die Diſtricte von Janina und Arto, und im Weſten durch das ioniſche und adriatiſche Meer. Dieſe rauhe, wilde, bergige, von Felſen zerriſſene Gegend endet alſo in Weſten in beinahe ſenkrechten Felſen, finſtre, unge⸗ heure, unzugaͤngliche Mauern von Granit, deren Fuß von den Wogen beſpult wird.

Ohne die Hoͤhe der Alpen zu erreichen, uͤber⸗ treffen die Berge von Epirus an Hoͤhe dennoch die Apenninen und den Jura, und kommen an einigen Orten den Pyrenäen gleich. Eine große Menge von Fluͤſſen und beſonders von Bergſtroͤmen ſtuͤr⸗

öen von den Gipfeln dieſer Berge herab, und be⸗

Kardiki. 1

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