Teil eines Werkes 
71.-74. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 9.-12. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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zu vertreiben, die Religion der Braminen daſelbſt umzuſtuͤrzen und den alten Glanz des Thrones von Delhi wieder aufzurichten, indem man einen andern Prinzen von Tamerlans Familie darauf ſetzte und daſſelbe vom ſchmaͤhlichen Joche der Un⸗ glaͤubigen befreite. Wiewohl der Koͤnig Kabuls ehrgeizig und unternehmend war, ſo behagte dieſer Plan ihm doch nicht, ſei es, weil er bei deſſen Ausfuͤhrung zu viel Schwierigkeiten vorausſah, ſei es, weil er befuͤrchtete, daß er vom Sultan von Maißur nur ſchwach unterſtuͤtzt werden wurde; denn nach ſeinen letzten Unfällen gehoͤrte dieſer nicht mehr unter die einflußreichſten Maͤchte Indiens. Nachdem Tippoo auch in dieſer Unterhandlung ge⸗ ſcheitert war, hegte er die Hoffnung, durch die re⸗ publikaniſche, jetzt auf den Troͤmmern der Mo⸗ narchie Frankreichs erhobene Regierung unterſtuͤtzt zu werden, und ſie durch ein gemeinſames Inter⸗ eſſe mit ihm gegen die Britten verbunden zu ſe⸗ hen. Die Franzoſen waren ſtets am Hofe zu Maißur gut aufgenommen worden. Der Verluſt von Pondichery zog eine große Anzahl dahin, wel⸗ ches jedoch meiſtens zu Grunde gerichtete oder abenteuerliche Menſchen ohne Grundſaͤtze und Er⸗ ziehung waren; Tippoo erniedrigte ſich, durch dieſe Menſchen in ſeinen hirngeſpinnſtigen Hoffnungen beſtaͤrkt, indem er ſie bis zur Vertraulichkeit zuließ und ſich ihren demagogiſchen Sitten hingab. Sie errichteten zu Seringapatnam einen Jakobiner Klubb,