Teil eines Werkes 
71.-74. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 9.-12. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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Der Cardinal. Soo iſt es nicht, mein Herr; dieſer lugneriſche Prieſter hat Sie getäuſchtz er hat Gott gelaͤſtert, indem er Ihnen im Namen des Herrn einen Platz unter ſeinen Auserwaͤhlten ver⸗ ſprach! Zittern Sie!!!

Der Graf(im Wahnſinn, mit belebten Augen). Ich gehe in das Himmelreich„es iſt meine Toch⸗ ter die mir dieſe Gunſt erworben hat in das Himmelreich mein Sohn ein ſouve⸗ raines Haus„das Himmelreich.

Der Cardinal. Wahrhaftig, er ſtirbt. dieſer Menſch ſtirbt ohne Schrecken, ohne Ge⸗ wiſſensbiſſe. O! das iſt furchterlich.

Der Graf(wie vorhin, macht eine letzte Anſtrengungz ſeine Wangen faͤrben ſich; ſeine Augen glaͤnzen; ſein ganzes Geſicht ſcheint von Hoffnung und Ueberzeugung zu ſtrahlen). Ja, ich gehe zu Dir, mein Gott. Mein Name wird fortleben in dieſer Welt und Du giebſt mir einen Platz in Deinem Paradieſe. mein Sohn.. ſouveraines Haus das Paradies ich bin ſehr gluͤcklich.. Engel. ich

Der Cardinal. O, Fluch! Fluch!

Der Graf(einen großen Seufzer ausſtoßend). Ich die

(Er ſtirbt). Der Cardinal ſturzt ſich auf den Grafen, betrachtet ihn

mit einer ſchrecklichen Angſt, dann faͤllt er erſchoͤpft auf einen Armſtuhl zuruͤck. 23*