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großer Gott! Ei was! dieſer Menſch, am Rande eines Lebens, deſſen Glanz, Ruhm und Sinnlich⸗ keit er ſich durch die Thraͤnen, das Blut und den Tod derjenigen erkauft hat, die er auf ſeinem Wege traf, dieſer Menſch, getaͤuſcht durch einen gottloſen Prieſter, ſollte noch den Tempel der ewigen Gluͤck⸗ ſeligkeit vor ſich aufgehen ſehen?„. Er ſollte ohne Todesangſt, ohne Klagen, mit der Hoffnung im Herzen und dem Lächeln auf den Lippen ſter⸗ ben?.. Wie! dieſer Menſch ſollte ſtets gluͤcklich ſein? noch mit einem Fuße im Grabe gluͤcklich.. und dies, weil er einige Andachtsuͤbungen vollbracht hat, welche dieſen egoiſtiſchen, eitlen und grauſa⸗ men Charakter, deſſen unverſoͤhnliche Wirkung von Allem, was ihn umgiebt, bis auf den letzten Augen⸗ blick ſeines Lebens erduldet wurde, nicht im ge⸗ ringſten geändert haben!... Weder der Neid noch der Haß giebt mir dieſe Worte ein, mein Gott mein Unwille gegen ihn entſpringt aus dem Gedanken an die Qualen derer, die er aufgeopfert hat.. Nein, noch ein Mal, ein ſol⸗ cher Menſch kann nicht ohne Gewiſſensbiſſe und ohne Furcht ſterben.. nein, nein, das kann nicht ſein. Es giebt ein anderes Leben, ich weiß es, ich glaube es, ich hoffe es; aber, mein Gott! ſollte denn nicht auch hier auf Erden, in dieſem Leben, das wir ſehen, das wir begreifen, ſollte nicht in dieſem Leben, das unſerer Kurzſichtigkeit und unſerm beſchraͤnkten Verſtande nahe iſt, das Laſter


