Teil eines Werkes 
71.-74. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 9.-12. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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ſtens habe ich auf der Erde das Gute— ohne Glauben.... ausgeuͤbt ich habe gehandelt, als wenn ich glaubte, ich bin ein Chriſt fur Alle geweſen, ausgenommen fuͤr mich; ich habe viele Leiden gemildert, und habe ſelbſt ſtets gelitten... viele Uebel geſtillt, und vin immer ungluͤcklich ge⸗ weſenz ich habe viele Thränen getrocknet, und ſelbſt ſtets bittere Thraͤnen vergoſſen; mein Leben war eine lange und grauſame Qual, und vielleicht hat Gott mich verſuchen wollen, indem er mich auf der Erde die ſchreckliche Strafe der Verdammten erdulden ließ, welche aus der Tiefe ihrer Hoͤlle die Freuden des Paradieſes ſehen. eine Strafe, fur mich noch fuͤrchterlicher.. fur mich, der ich die Seelen nach dieſen unſterblichen Gegenden ge⸗ leitete, die mir verſchloſſen ſind;— und ich bin der himmliſchen Barmherzigkeit um ſo mehr wuͤr⸗ dig, da ich bei der Ausuͤbung des Guten nicht das geringſte Gefuͤhl von Gluͤck empfunden habe . denn ich habe den Menſchen Troſt, Geld, Wohlſein, Kenntniſſe, Glauben, Ewigkeit, kurz Alles geſpendet.. ohne an menſchliche Dankbarkeit zu glauben: Hierin hatte ich die Menſchheit zu gut kennen gelernt.... O! was fuͤr ein Daſein wird das meinige alſo geweſen ſein, gerechter Himmel und wenn nach dieſem Leben Alles ein Nichts waͤre. ein Nichts!!! wozu werde ich gelebt haben wozu nuͤtzt dann mein Leben? wozu die Welt?.... Ol immer und im⸗