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„Lächerlich, Herr Graf, dumm laͤcherlich; denn er iſt der blinde Sklave deſſen, was die menſchliche Geſellſchaft Verächtliches, die Civiliſation Rohes, die Humanität Gemeines in ſich bogreift; lächer⸗ lich, denn er zittert bei dem bloßen Gedanken, von einem Narren nach der Mode aufgezogen oder von einer ſittenloſen Frau verachtet zu werden.“
„Aber es iſt ja ganz das Gegentheil von die⸗ ſem, Herr Abbé,..... Lovelace verachtet die Welt.“
„Das iſt nicht der Fall, Herr Graf! Lovelace verachtet die Welt nicht; nein, Lovelace tritt die Welt nicht mit Fuͤßen, denn er iſt es, welcher zu den Fuͤßen der Welt kriecht der Stolze!! Er thut nicht einen Schritt, er macht nicht eine Geberde, nicht ein Zeichen, das nicht die Welt anginge; er ſagt nicht ein Wort, ohne es für die Welt zu ſagen. Füͤr die Welt iſt er meineidig, ſchelmiſch, einfältig, niedertraͤchtig, feig, ein Meuchel⸗ mörder ſogar, wenn es noͤthig iſt; fuͤr die Welt, welche ihn ſieht, eine Welt voll Schwachköpfe und unzuͤchtiger Weiber, iſt er an die Verfuͤhrung ge⸗ feſſelt, wie der Galeerenſklave an ſeine Kette; um das nichtige und ſchaͤndliche Bravo der Welt zu ver⸗ dienen, wird er Clariſſa verfuͤhren, welche er nicht einmal begehrt. Wohlan! unwiderſtehlicher Love⸗ lace, ſtolzer Lovelace, ſchoͤner Lovelace, man hat die Augen auf Dich gerichtet... wohlan! laß Deine Fuͤnſte ſehen, Gauk'er.. ziehe Dein flim⸗


