Proſelyten der Tugend zufuͤhrt, eine ſchaͤndliche That nicht verhindert, waͤhrend das einfältigſte un⸗ zuchtige Buch begeiſtert und das Laſter mit ei⸗ ner ſchrecklichen Fruchtbarkeit verbreitet oder verviel⸗ fältigt.
Da er nun nichts mehr zu verſuchen fand, um aus dem Zuſtande moraliſcher Abzehrung, in dem er verloͤſchte, herauszukommen, bedauerte er mehr als je, nicht den religioͤſen Glauben zu beſitzen, der, wie er dachte, vielleicht ſeine unerklaͤrbaren Schmer⸗ zen haͤtte ſtillen können.
Endlich entſchloß ſich Arthur, nach reiflicher Ueberlegung, in den geiſtlichen Stand zu treten, ohne Furcht, ſich der Heuchelei beſchuldigt zu ſe⸗ hen; denn er fand es im Gegentheil edel und groß⸗ muͤthig, Andere dieſen Glauben zu lehren, von dem er ſo lebhaft bedauerte, daß er ihn nicht be⸗ ſaß, weil er ſeine ganze troͤſtende Erhabenheit kannte.—
Arthur trat alſo in einen geiſtlichen Orden, und wenn er den Stond eines Schiffspredigers wahlte, ſo geſchah es, weil ihm dieſes Leben müh⸗ ſamer, und mit dem urſpruͤnglichen Geluͤbde des Chriſtenthums, dem Geluͤbde der Ergebung, des
9 Leidens und der Demuth, verwandter ſchien.— Oder auch weil er dachte, wenn er vor Gott mit
ditſeinem unermeßlichen Durſte nach Glauben, ſeiner
ohrnttäuſchung der menſchlichen Eitelkeit, ſeinem vor 5 3*
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