Teil eines Werkes 
71.-74. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 9.-12. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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ſten und erhabenſten Lebens zu geben und in ſich zu vereinigen, und doch ſeufzte der, welcher in ſich genug Wiſſenſchaft und Geiſt fuͤhlte, um dieſe Bu⸗ cher entbehren und ſie mit der Miene einer ver⸗ ächtlichen Dankbarkeit betrachten zu koͤnnen, wo⸗ mit der kräftige und ſtarke Menſch ſeine alte Amme anblickt; der, deſſen zauberiſcher Pinſel auf dieſe Leinwand die prachtvollen Wunder der Schoͤpfung feſſeln konnte; der, welcher dieſe Harfe unter den Accorden einer bezaubernden Harmonie ertoͤnen laſ⸗ ſen konnte; der, welcher den Gang der Himmels⸗ korper zu errathen, oder die geheimnißvolle Arbeits⸗ ſtätte der Natur zu entſchleiern vermochte; der, welcher die Seele durch die Phyſiologie und die Welt durch die Algebra ergruͤndet hatte; der endlich, welcher keiner Sprache, keiner Wiſſenſchaft, keiner Kunſt fremd warz welcher, jung, reich, ſchön, voll Herz und Geiſt, auf jedes Gluͤck Anſpruch machen konnte. er, ſage ich, ſeufzte, gequalt von einem unheilbaren Schmerz, welcher allen Tröſtungen Trotz bot, und die Eitelkeit des Reich⸗ thums, der Wiſſenſchaft aufdeckte, um die Wunden der Seele zu ſtillen.

„O Eitelkeit des Reichthums, der Wiſſenſchaft, der Jugend!“— rief Arthur—„wenn ich, das Unmögliche moͤglich machend, in mir alle die erha⸗ benſten Wiſſenſchaften der Welt und der Jahr⸗ hunderte.. die Schätze der Erde vereinigte,. werde ich den Tod meines Vaters ungeſchehen