Teil eines Werkes 
71.-74. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 9.-12. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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Bald nahm er ſich vor, nicht mehr mit ihm zu ſtreiten, und ohne Widerrede alle ſeine Meinun⸗ gen anzunehmen; bald wieder fuͤrchtete er, Herr von Cilly moͤchte, indem er den Beweis einer ſo blinden Unterwuͤrfigkeit gegen ihn an den Tag lege, in dieſer immerwaͤhrenden Beiſtimmung nur die frei⸗ willige Entſagung des Starken gegen den Schwa⸗ chen, den er verachtet, erblicken.

Wollte er im Gegentheil gegen ihn wie gegen einen an Verſtand Gleichkräftigen in die Schran⸗ ken treten, ſo zitterte er wiederum, ſein Vater koͤnnte dieſen Widerſtand fur die anmaßende Ueberzeugung der Ueberlegenheit annehmen, welche ſich geltend machen will, weil ſie das Recht dazu hat. Auch wurde ſeit dieſem verhaͤngnißvollen Tage Arthur, der mit dem beſtaͤndigen Gedanken beſchaͤftigt war, allen Streit zu vermeiden, in der Befuͤrchtung, ohne ſeinen Willen den Vater zu beleidigen, duͤſter, wort⸗ karg und zuruͤckhaltend; er floh ihn beinahe, und da er ſich nicht mehr jener ſuͤßen und liebenden Vertraulichkeit, die bisher zwiſchen ihnen geherrſcht hatte, zu uͤberlaſſen wagte, verlebte er die Stun⸗ den, die Tage in einem duͤſtern Stillſchweigen, und antwortete nur mit Zwang und Mißtrauen auf die zudringlichen Fragen ſeines Vaters.

Herr von Cilly wurde bald dieſe befremdende Veraͤnderung gewahr, und ſuchte lange Zeit die Urſache davon auf. Denn, wiewir ſchon erwaͤhnt, geſtand er ſeine Beſiegung ſo unbefangen ein, daß

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