Teil eines Werkes 
71.-74. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 9.-12. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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Kind wird, wie der Mann in der Fabel, ſeine ſcho⸗ nen Goldſtuͤcke gegen vertrocknete Blaͤtter austau⸗ ſchen;.. und wer weiß alsdann, ob die Bitter⸗ keit der Täuſchungen nicht die Sitten dieſer bis jetzt ſo reinen und erhabenen Seele verderben wird? Nein, nein, es ſoll nicht ſo werden: bevor er die Welt ſiehe, ſoll mein Sohn ſie ſo kennen lernen, wie ſie iſt;.. und dann wird auch dieſes theoretiſche Studium des Menſchen zur Nahrung der verzehrenden Thä⸗ tigkeit ſeines Geiſtes dienen..welche mich bis⸗ weilen mit Schrecken erfuͤllt.

Herr von Eilly fing alſo an, ſeine Erinnerungen zu ſammeln, um ſeinem Sohne ſeinen ganzen Le⸗ benslauf, mit ſeinen Freuden und Leiden, zu erzäh⸗ len, ohne eine laͤcherliche Menſchenfeindlichkeit oder eine kindiſche Vergoͤtterung fuͤr die geſelligen Ge⸗ bräuche an den Tag zu legen.

Er ſchrieb demnach Memviren, welche ſich darin auszeichneten, daß ſie, indem ſie ganz unbefangen das Leben eines Edelmanns ſchilderten, der unter dem Regenten und Ludwig XV. ſehr in der Mode war, alle Lagen, alle Außenſeiten, allen Gluͤcks⸗ wechſel aus dem Leben eines Weltmannes umſchloſ⸗ ſen, und fuͤr Arthur der treue und genaue Plan

des Landes ſein ſollten, das er eines Tages zu

durchlaufen hätte.

Da nun in dieſen Memoiren von zahlreichen ſchönen Eroberungen die Rede war, kaufte Herr von Cilly, welcher befurchtete, daß ähnliche Erzäh⸗