Teil eines Werkes 
67.-70. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 5.-8. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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„Hoͤren Sie mich an, Heinrich, Sie ſind deſſen wuͤrdig, was ich Ihnen anvertraue; denn ich kenne Ihre edle Seele... Sehen Sie, mein lieber Graf, wir Engländer ſehen die Liebe von einer ernſthafteren Seite an, als Sie; ich weiß es und geſtehe auch, daß wir uns durch dieſe Schwachheit lächerlich machen; Sie werden aber uͤber mich nicht ſpotten.“

„Georges!“

„Gut alſo, Heinrich; ich kam eben aus Indien, als Sie mich in Verſailles ſahenz auf der Ueber⸗ fahrt in Gefangenſchaft gerathen, wurde ich auf Buͤrg⸗ ſchaft und Ehrenwort nach Paris geſchickt, um da⸗ ſelbſt meine Ausloͤſung abzuwarten; zu Pondichery in Indien ließ ich eine Perſon zuruͤck, mit der ich mich nach dem Kriege verbinden ſoll.... Dies iſt eine Liebe, welche ſich von lange herſchreibt, Hein⸗ rich, eine Liebe, die eben ſo rein als tief und ge⸗ genſeitig iſt, eine ernſthafte Liebe, welche Sie zum Lachen bringen wuͤrde, Sie, welche aber fuͤr mich die ganze Zukunft in ſich ſchließt; da indeß, mein

lieber Heinrich,“— fuhr Sir Georges vor Trau⸗

rigkeit läͤchelnd fort,—„meine Zukunft leicht durch den nahen Kampf abgekuͤrzt werden koͤnnte

„Welcher Gedanke! Georges..

„Sehen Sie, Heinrich, ich habe ſeit einiger Zeit denn, wiſſen Sie, daß dieſes Mal— Aber ſich ſchnell beden⸗ kend, als hätte er dem Wunſche, dem Grafen etwas

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