Teil eines Werkes 
67.-70. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 5.-8. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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„Aber wenn man Beides zugleich, den niedli⸗ chen Wuchs und den ſchoͤnen Guͤrtel hat,—“ ſagte Sir Georges, indem er Heinrich an ein Fen⸗ ſter fuͤhrte und ihm die Sylphide zeigte, deren goldnes Hintertheil in der Sonne glaͤnzte;.... denn das Ungefaͤhr des Kampfes und die Geſchick⸗ lichkeit Heinrichs hatten dieſen zarten Theil ſeines Schiffes verſchont.

„Gehen Sie, gehen Sie, Sir Georges, Ihr Aufenthalt in Frankreich hat Sie zu einem eben ſo gefaͤhrlichen Schmeichler gemacht, als der geiſt⸗ reichſte unſerer Hoͤflinge iſt;... aber erlauben Sie mir, daß ich Ihnen den Herrn Marquis von Miran, einen meiner ausgezeichnetſten Officiere, vorſtelle.“

„Ich ſchaͤtze mich glucklich und bin ſtolz, mein Herr Marquis, auf die neue Verbindlichkeit, welche mir der Herr Graf dadurch auflegte,“ entgegnete Sir Georges, und gruͤßte von Miran mit der äußerſten Artigkeit.

In dieſem Augenblicke traten zwei andere eng⸗ liſche Officiere in die Gallerie, und die Unterhal⸗ tung blieb bis zu dem Augenblicke allgemein, wo der Haushofmeiſter meldete, daß der Thee aufge⸗ tragen ſei. Man ging in den eben ſo ein⸗ fach, wie die Gallerie, ausmeublirten Speiſeſaal; die Gäſte ſetzten ſich an einen Tiſch, auf welchem ein reiches, mit dem Wappen Sir Georges verzier⸗ tes Silbergeſchirr ſtand.