richtigen, daß ihm einer ſeiner ergebenſten Freunde, der Graf von Vaudrey, morgen beim Anbruch des Tages einen Beſuch an ſeinem Bord abſtatten werde. Auch laſſe ich Ihrem Commandanten bei meiner Ehre als Edelmann verſichern, daß ich unter dem Geſchuͤtz ſeiner Fregatte bleiben und ſie nicht an⸗ ders verlaſſen werde, als gezwungen..
„Ich werde unſern Commandanten von Ihren Aufträgen in Kenntniß ſetzen,“ ſagte der Englän⸗ der und entfernte ſich unter dem eintönigen Schlag der Ruder.
„Sir Georges hier.„bei Gott, ein beſonderer Gluͤcksfall!“ ſagte Heinrich, und nicht lange, ſo ließ die bekannte Stimme des Sir Ge⸗ orges ſich hoͤren:
„Ah, guten Tag, mein theurer Graf; ich bin ganz entzuͤckt, Ihnen dieſen geringen Dienſt er⸗ wieſen zu haben; ich nehme Ihre Bedingungen an, und bitte Sie, morgen mit einigen von Ibren auserwaͤhlten Officieren den Thee an meinem Bord zu trinken. Ich werde die ganze Nacht mit ein⸗ gezogenen Segeln Weſt⸗Suͤdweſt ſteuern.“
„Tauſend Dank, mein lieber Georges,“— er⸗ wiederte Heinrich froͤhlich,—„ich werde Sie nicht verlaſſen und herzlich gern Ihrer guͤtigen Einla⸗ dung Folge leiſten.“
„Auf morgen alſo, lieber Graf!“ ſagte Sir Georges.


