Teil eines Werkes 
67.-70. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 5.-8. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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Da zwang Jean Thomas ſein Geſicht zur Ruhe, gruͤßte Heinrich, und ſprach darauf ganz kalt zum Sergeanten:

„Werft dieſe Menſchen in Ketten—“

„Lieutenant!“— rief Peinrich freundlich,„ver⸗ zeihen Sie dieſen armen Teufeln; denn wenn ein Verurtheilter dem Wagen des Königs begegnet, wird er begnadigt. Ich bin, ich geſtehe es Ih⸗ nen, auf meinem Schiffe ein wenig Koͤnig, und moͤchte jetzt eines meiner koſtharſten Vorrechte an⸗ wenden, naͤmlich das, zu begnadigen!“—

„Wenn Sie, Commandant, dieſe Menſchen deshalb, weil ſie mich beleidigt haben, begnadigen wollen, ſo koͤnnen Sie dies wohl; aber ich muß dazu einen ſchriftlichen Befehl haben,“— rief Thomas bitter.

„Ich gebe keine Befehle, mein Herr; ich bat

ie um eine Gefälligkeit. Kein Wort mehr da⸗ von! Fort! Schwager, fahr zu!“ rief Heinrich, und warf ſich zuruͤck auf ſeinen Sitz. Bald waren die agen verſchwunden.

Zehn Minuten darauf, als der letzte Packknecht des Grafen voruͤber war, erſchien auf der Höhe des Abhanges eine Poſtkutſche, die den nämlichen Weg verfolgte.

In dieſer Kutſche ſaßen Perez und Rita.