Teil eines Werkes 
67.-70. Theil, Der Wart-Thurm von Koat-Vën : Roman aus dem Seeleben 1780-1830 : 5.-8. Bändchen (1841) La vigie de Koatven
Entstehung
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„Wir haben aber doch Officiersrang!“ rief Geédeon.

Da unterbrachen ihn die Matroſen, die jetzt nahe vor ihnen ſtanden, und ihre kraͤftigen Lun⸗ gen in brullenden Melodien mächtig anſtrengten.

Jean Thomas blieb ein wenig ſtehen, biß ſich in die Lippen, und mit einem wuͤthenden Blicke auf die Sänger, wartete er, bis ſie an ihm vorbei⸗ gehen wuͤrden.

Aber die Saͤnger waren allzuſelig und begluͤckt in ihren Herzen, als daß ſie den wuͤthenden Blick des Officiers haͤtten ſehen konnen, und gingen mit wildem Jauchzen voruͤber, ohne den Hut abzu⸗ nehmen.—

„Ihr ſeht mich alſo nicht, Canaillen?“ rief Jean Thomas wuͤthend, und ſchlug einem von den Dilettanten mit verwendeter Hand die Muͤtze vom Kopfe.

„Ihr ſeht uns nicht, Canaillen?“ aͤffte der Doctor ſeinem Begleiter nach.

„Verzeihung, Entſchuldigung, mein Herr Lieu⸗ tenant,“— begann hierauf einer der Matroſen, und hob ſeine Muͤtze wieder auf,—„wir hatten Sie nicht geſehen; aber meine Muͤtze hat mir ſo ein verdammter Wind vom Kopfe geſchmiſſen.“

„Du haſt Recht, der Wind war ſchuftig,“ fuhr der Andere fort;„von einem Vorgeſetzten ließe man ſich's noch gefallen, aber ſo ein Pflaſterſchmie⸗ rer, ſo ein„Ich kurire dich nicht mehr,“ hat auch