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„Ich verlaſſe Euch, Jean, ich habe hier ne⸗ benan zu thun.“
„Liebe Mutter! ich will mich ſogleich mit dem Doctor entfernen,“ erwiederte Jean, und griff nach Hut und Degen.
„Ach, Madame,“ begann Gédeon von Neuem, und naäherte ſich mit einem gellenden, hoͤhniſchen Gelaͤchter der Wittwe,—„ſch wahrlich, Mutter Thomas, wegen der Kaputzentraͤger werden wir uns ewig ſtreiten;— ich bekämpfe den Fanatis⸗ mus, wo ich ihn treffe.“
„Kommen Sie, Gédeon,“ rief Jean und zog den Doctor beim Arme fort.—„Leben Sie
wohl, Mutter,“ fugte er hinzu und näherte ſich
ſeiner Mutter, ſie zu umarmen. Aber die Wittwe wich mit ſtrenger Mienz zu⸗ ruck, und erwiederte ihm nur ein trocknes: Leb' wohl, mein Sohn.“ Jean und der Doctor gingen. Es war Anfang Januars, eine ſtrenge aber trockne Kälte und der Himmel wolkenleer. „Was hat denn Deine Mutter?“ rief Gédeon. „Ach!“ verſetzte Jean,„die ſingt immer das alte Lied. Nur dem Adel und den Pfaffen iſt ſie hold.“ „Welche Thorheit, Theuerſter, ſtatt daß ſie dieſe Menſchen mit Fuͤßen treten ſollte, wie ich es thue.— Aber ſage einmal, Jean, willſt Du mit auf die Pariſer Straße ſpazieren gehen?“ „Meinetwegen,“ erwiederte Jean, der indeß in


